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27.03.2018

Hyperloop in die dritte Runde gestartet

Wissenschaftsminister Björn Thümler übernimmt Schirmherrschaft

Hyperloop Tube: Durch diese Röhre soll die Transportkapsel eines Tages fliegen

Eine Reise von Hamburg nach München in nur 45 Minuten, ökologisch verantwortungsvoll und nachhaltig – eine utopische Vorstellung? Das Transportsystem Hyperloop könnte diese Vision Realität werden lassen. Schon zum dritten Mal nimmt in diesem Jahr ein Team von Studierenden der Hochschule Emden/Leer und der Universität Oldenburg an einem internationalen Wettbewerb um die schnellste Hyperloop-Transportkapsel teil. Jetzt hat der niedersächsische Wissenschaftsminister, Björn Thümler, die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen.

„HyperPodX ist ein faszinierendes Projekt, das ich gerne unterstütze. Das Studierenden-Team hat gezeigt, dass  seine Forschungs- und Entwicklungsarbeit international konkurrenzfähig ist“, so der Minister.

Den Wettbewerb „Hyperloop Pod Competition“ hat das amerikanische Raumfahrtunternehmen SpaceX ausgerufen, um die Entwicklung der Hyperloop-Technologie zu beschleunigen. In diesem Jahr findet er zum dritten Mal statt. Weltweit können sich studentische Teams bewerben, um in einem Konstruktionswettbewerb die schnellste Kapsel für die Teststrecke in Los Angeles zu bauen. Hyperloop, eine Art Zug in einer Röhre, könnte dank Schwebetechnik und geringem Luftwiderstand künftig Passagiere mit einer Geschwindigkeit von mehreren 100 Kilometern pro Stunde befördern.

„Wir freuen uns, den Minister als Schirmherren für unser Team gewonnen zu haben und sind gespannt auf das Finalrennen in Kalifornien“, sagt Lukas Eschment. Der Student war bereits im vergangenen Jahr beim Wettbewerb dabei. „Unser Ziel ist, in diesem Jahr die schnellste Kapsel zu bauen.“

Wie in den Vorjahren unterstützen die Hochschullehrer Prof. Dr. Walter Neu und Prof. Dr. Thomas Schüning das Studierenden-Team mit ingenieur- und naturwissenschaftlicher Kompetenz. „Die Studierenden arbeiten sehr motiviert und zielstrebig an dem Projekt“, sagt Neu. Neben Studierenden des internationalen Kooperationsstudiengangs Engineering Physics beider Hochschulen beteiligen sich Studierende andere Fachrichtungen wie Informatik, Maschinenbau, Elektrotechnik und Wirtschaftswissenschaften an dem Projekt. Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen förderte bereits 2017 die Teilnahme des Teams am Wettbewerb in Kalifornien mit finanziellen Mitteln. Zudem zählen verschiedene Unternehmen, regionale und überregionale Institutionen sowie Stiftungen zu den Unterstützern.