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13.03.2018
Von: Katrin Helllwig

Ein Kulturwandel für besseres Arbeiten

Neues Naturwissenschaftliches Technikum der Hochschule eröffnet

Das Band zerschnitten zur Eröffnung des Technikums Prof. Dr. Ralf Habermann (v.l.), Sandra Mehler vom Staatlichen Hochbauamt, Hochschul-Vizepräsident Manfred Nessen und Prof. Dr. Gerhard Illing.

Das Band zerschnitten zur Eröffnung des Technikums Prof. Dr. Ralf Habermann (v.l.), Sandra Mehler vom Staatlichen Hochbauamt, Hochschul-Vizepräsident Manfred Nessen und Prof. Dr. Gerhard Illing.

Ein flexibleres Arbeiten kombiniert mit technisch hochwertigen Gerätschaften - das ist das Ergebnis der gut dreijährigen Planungs- und Renovierungsphase für das Technikum der Abteilung Naturwissenschaftliche Technik an der Hochschule Emden/Leer. Am Montag wurde es vor rund 50 Gästen offiziell eröffnet.

Mit einer Investition von rund einer Million Euro ist es gelungen, ein noch besseres Arbeitsumfeld für Studierende zu schaffen und die projektorientierte Lehre in diesem Bereich zu optimieren. Der rund 300 Quadratmeter große Raum wurde unter anderem mit einer neuen Belüftungsanlage, mobilen Versuchsstationen auf Rollen, neuen Abzügen und großzügigen Arbeitsplätzen für Studierende ausgestattet. Darüber hinaus verfügt das Technikum jetzt über einen Beamer und eine große Leinwand und kann so auch für Veranstaltungen oder Sicherheitseinweisungen genutzt werden.

Neben der Aufwertung der Infrastruktur spielt jedoch auch ein weiter Aspekt eine entscheidende Rolle. „Das neue Konzept ist eingebettet in die Strategie unseres Fachbereichs, die studentische Projektarbeit, selbständiges Arbeiten und individuelle Problemlösungen zu fördern“, betont Prof. Dr. Sven Steinigeweg, Dekan des Fachbereichs Technik. Damit reagiere man als Hochschule auf die aktuellen Anforderungen, die künftige Arbeitgeber an die Absolventen stellen würden.

„Man kann von einem Kulturwandel sprechen“, so Hochschul-Vizepräsident Manfred Nessen bei seiner Eröffnungsrede. Denn bisher habe das Technikum eher einen industriellen Charakter gehabt. Nun stehe das studentische Arbeiten im Vordergrund. „Praxis und Projektbezug sollte als Merkmal auch im Baulichen wiedergefunden werden“, so Nessen.

Zudem soll der Austausch zwischen Studieren und Dozenten, aber auch zwischen den Studierenden unterschiedlicher Semester untereinander in dem neuen Arbeitsumfeld gefördert werden. „Wir möchten, dass das Technikum zu einem Treffpunkt wird“, so Prof. Dr. Gerhard Illing. So könnten die Studierenden zugleich Anregungen bekommen, welche weiteren Möglichkeiten sich ihnen an der Hochschule bieten. Wie künftig an den neuen Stationen gearbeitet wird, demonstrierten Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter den Besuchern am Montag anhand kleiner Versuche.