News

06.04.2018

Besuch aus Moskau und Minsk in Emden

Prof. Dr. Carla Wesselmann (Emden), Elena Trush (Minsk) und Morten M. Gloy (Emden) mit Studierenden der Hochschule Emden/Leer und der Minsker Staatlichen Linguistischen Universität vor dem Lütje Studi Huus in Emden.

Studierende aus Osteuropa an der Hochschule Emden/Leer zu Gast

Der Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit hat derzeit Besuch von zwei Gruppen aus Osteuropa. „Ganz im Sinne eines Leuchtturmes schauen wir in alle Himmelsrichtungen um neue Kooperationen zu beginnen und die gewachsenen Verbindungen weiter zu stärken“, begrüßt Studiendekan Prof. Dr. Michael Herschelmann die Studierenden aus Osteuropa in Emden.

In den vergangen 20 Jahren haben Generationen Emder Studierender den Austausch zwischen der Hochschule Emden/Leer, Minsker Universitäten und sozialen Einrichtungen bereits schätzen gelernt. Für den derzeitigen Besuch in Emden haben die Studierenden der Hochschule ein breites Programm zum Kennenlernen des Alltags in Ostfriesland und an ihrer Hochschule für die KommilitonInnen zusammengestellt. Zudem haben sie Übernachtungsplätze in Ihren WGs freigeräumt, sodass das studentische Leben hautnah erfahrbar wird. Mitte April reisen dann die EmderInnen nach Belarus, um dort Soziale Einrich-tungen für Menschen mit Behinderung, Kindergärten und die Partneruniversitäten zu besuchen. Durch das Wohnen im StudentInnenwohnheim in Minsk wird auch für die EmderInnen das studentische Leben authentisch erlebbar.    

Bei Wind und Regen kam am Mittwoch eine fünfzehnköpfige Gruppe Studierender aus Moskau am Emder Bahnhof an. Die jüngst gestarteten Kooperation zwischen der Hochschule Emden/Leer und der Staatlichen Landesuniversität Moskau MGOU ist bereits die zweite im Bereich der Russischen Föderation. Während des Besuches in Ostfriesland stehen vor allem soziale Einrichtungen im Fokus des Interesses der neuen KooperationspartnerInnen.

Der fachliche Austausch zwischen Emden und Moskau wird im November fortge-setzt, wenn Emder Studierende nach Moskau reisen um dort die Welt der Sozialen Arbeit mit einem Schwerpunkt in der Jugendhilfe kennenzulernen. „Die Welt aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten zu können, dient der Entwicklung eines professionellen Selbstverständnisses unserer Studierender. Die transkulturellen Aktivitäten in Minsk und Moskau bieten dazu hervorragende Möglichkeiten“, so Prof. Dr. Carla Wesselmann vom Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit.